Grassenüberschreitung, Hochtour vom 2.-3. Juli 2005  (Leitung: Peter Leupin, SAC Basel)

Sustlihütte (2257m) - Grassen (2946m)  - Engelberger Tal


Aufstieg zur Sustlihütte
Samstag, 2. Juli 2005:
Die Anreise erfolgte mit Zug und Postauto via Göschenen bis Chli Sustli an der Sustenstrasse. Von dort stiegen wir bei bedecktem Himmel in einer knappen Stunde zur Sustlihütte hoch.  Draussen nieselte der Nebel ungemütlich feucht, als wir in die Schlafsäcke schlüpften. Doch der Wetterbericht versprach gutes Wetter für den nächsten Tag.
Aufstieg gegen Grassen
Blick zurück zur Hütte im ersten Sonnenlicht
Sonntag, 3. Juli 2005:
Tatsächlich erwartete uns ein absolut wolkenfreier Morgen. Kurz nach 6 Uhr marschierten wir los, zuerst noch im Schatten, gegen den Stössensattel hoch. Nach anderthalb Stunden seilten wir uns wenig unterhalb des Sattels an. Die Sonne schien nun schon warm und der Schnee war weich genug, dass man auch ohne Steigeisen gut gehen konnte. Nach Erreichen des Sattels folgten wir dem Grat abwechselnd über Schnee und Felsen und erreichten um halb zehn Uhr den Gipfel.

Teilpanorama im Aufstieg


Anseilen letzte Meter zum Gipfel Gipfelfoto Gipfelfoto

360° Panorama vom Gipfel des Grassen


Abstieg gegen das Biwak am Grassen Ausgiebig studierten wir die Aussicht. Eine halbe Stunde später, gerade noch bevor eine weitere Gruppe von der Sustlihütte her ankam, verliessen wir den Gipfel wieder. Wir folgten zuerst ein kurzes Stück dem Grat entlang zurück und stiegen dann gegen Norden über den Firnalpelifirn zum Grassen-Biwak ab. Nach kurzem Gegenanstieg erreichten wir das Biwak und setzten uns an der warmen Sonne zum ausgedehnten Pick-Nick. beim Grassenbiwak, vor dem Gipfel des Titlis

Teilpanorama beim Grassen-Biwak

Abstieg über die Moräne Strukturen aus Fels und Eis (man beachte die drei Personen als Grössenvergleich) Der weitere Abstieg erfolgte immer den blau-weissen Markierungen folgend, zuerst im Fels entlang des Grats (Kraxlerei mit einigen Fixseilen als Hilfe), dann über Firnfelder und schliesslich über die Geröllmoräne und zum Schluss durch dichte Vegetation hinunter ins Tal. So erreichten wir um vier Uhr die Talstation der Fürenalp-Bahn und von dort mit dem Ortsbus den Bahnhof Engelberg.

Vielen Dank an Peter für die sichere Durchführung dieser tollen Tour bei besten Verhältnissen.
Abstieg über die Moräne
Bäche rauschen überall

 
Links:

Sustlihütte


SAC Sektion Basel

Copyright for all pictures: Claudia Betschart
Last revised: August 7, 2005